Heiko Kröger (NRV) wird WM-Fünfter, Lasse Klötzing (PYC) WM-Siebter. Nach der zweiten Ausscheidungsregatta, der WM der paralympischen Bootsklassen (7. – 15. Januar 2012) vor Port Charlotte in Florida (USA), übernimmt Heiko Kröger die Führung in der deutschen Paralympiaqualifikation mit 2,6 Prozentpunkten, vor Lasse Klötzing mit 3,1 Prozentpunkten.

 

In dem Teilnehmerfeld von 22 Booten fuhr Heiko Kröger in neun von elf Rennen unter die Top Ten und wurde Gesamtfünfter. Zwei Plätze dahinter beendete sein Konkurrent Lasse Klötzing (PYC) die WM und musste mit diesem Ergebnis die Führung der deutschen Ausscheidung für die Paralympischen Spiele an Kröger abgeben. In einem Rennen gelang dem 22-jährigen Klötzing sogar der Coup eines Wettfahrtsieges. Anfang Mai entscheidet sich beim „15. Berlin Cup 2012“ auf dem Müggelsee, wer Deutschland bei den Paralympischen Spielen vor Weymouth vertreten darf. „Lasse und ich haben uns nichts geschenkt, sind aber eine saubere, faire Serie gefahren. Es wäre mehr drin gewesen, aber der Weg nach Weymouth ist noch mit viel Arbeit gepflastert“, berichtet der 45-jährige Kröger nach der letzten Wettfahrt. Die Ergebnisse der Int. Deutschen Meisterschaft 2011 fließen mit 30 Prozent, der WM mit 40 Prozent und des “Berlin Cups” ebenfalls mit 30 Prozent in die Qualifikation ein.
In der Dreimann-Klasse Sonar kamen Jens Kroker, Robert Prem und Siegmund Mainka (YCBG) nicht richtig in Fahrt und beendeten die WM bei zwölf Schiffen mit einem Rennsieg auf dem zehnten Platz.

 

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